Emsland ExtraEmsland Extra

Wachstumsregion EMSACHSE präsentiert sich wieder auf der EXPO REALWachstumsregion EMSACHSE präsentiert sich wieder auf der EXPO REAL

Hightech aus dem hohen Norden per Multi-Touchtable

München/ Papenburg.
Unter dem Motto „Freiraum für gute Geschäfte“ präsentiert sich die Wachstumsregion auch in diesem Jahr auf der Expo Real, der europaweit bedeutendsten Messe für Gewerbeimmobilien und Investitionen, die vom 4. bis 6. Oktober in München stattfindet. Der Verbund aus Wirtschaft sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten aus Ostfriesland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim zeigt sich dabei mit einem modernen Hightech-Auftritt.

Die Wachstumsregion will ihre Vorzüge als Boom-Region mit Weitblick und hoher Lebensqualität präsentieren, in der sich für Fachkräfte vielfältige Möglichkeiten eröffnen. Der Messestand zeigt die Stärken der Region in den Landkreisen Aurich, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer, Wittmund sowie den Städten Emden und Lingen mit einer breiten und mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur und zahlreichen Weltmarktführern. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die sieben Kompetenzfelder der Ems-Achse (maritime Wirtschaft, Energie, Metall-, Fahrzeug- und Maschinenbau, Kunststoffindustrie, Bauwirtschaft, Logistik und Tourismus), die erstklassig ausgebaute Infrastruktur sowie die Betonung der landschaftlich reizvollen und für Familien attraktiven Lebensbedingungen. Mittelfristig erhofft sich der Vorstand der Ems-Achse von der Messebeteiligung, dass vor allem auch das Image der Region gesteigert werden kann und dadurch Fachkräfte angezogen werden.

Politiker sichern Unterstützung zu
Engpässe bei der Finanzierung und der Liquidität
Politiker sichern Unterstützung zuEngpässe bei der Finanzierung und der Liquidität

Harener Seeschifffahrtstag weckt neue Hoffnung

Von Hans Brauer

Haren
Der Seeschifffahrtstag in Haren hat sich ein weiteres Mal als wichtiger Impulsgeber für die krisengeschüttelte Branche erwiesen. „Die Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise haben die maritime Wirtschaft besonders hart getroffen“, stellte der Parlamentarische Staatssekretär für Wirtschaft und Technologie und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Hans–Joachim Otto, zu Beginn seines Vortrages vor rund 300 Zuhörern im Harener Rathaus fest. Aber, so der Staatssekretär, es gebe auch bereits wieder deutliche Signale in Richtung Aufschwung, wie die aktuelle Entwicklung im Seeverkehr und in der Hafenwirtschaft zeige.

Haren ist neben Leer und Hamburg der drittgrößte Reedereistandort an der Unterems. Rund 300 Seeschiffe und etwa 50 Binnenschiffe haben hier ihren Heimathafen, betonte Bürgermeister Markus Honnigfort zu Beginn des Seeschifffahrtstages, der seit 1983 jetzt zum 15. Male durchgeführt wurde. Er hob die enorme Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die gesamte Region hervor. An Land biete die maritime Verbundwirtschaft in der Unteremsregion über 4000 hochqualifizierte Arbeitsplätze. „Daran ist zu erkennen, dass die Reedereibetriebe einen enorm wichtigen Faktor der regionalen Wirtschaft darstellen.“ Honnigfort wies darauf hin, dass die Harener Reedereien sich vor zwei Jahren zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, um ihre Anliegen besser vertreten zu können. Der Vorsitzende des Nautikvereins Haren, Andreas Schepers, forderte die Politik u. a. dazu auf, die Piraterie, unter der auch deutsche Reeder stark zu leiden hätten, energisch zu bekämpfen.

Weitere Arbeitsplätze in der Samtgemeinde – Wirtschaft soll
Marketing mitfinanzieren
Weitere Arbeitsplätze in der Samtgemeinde – Wirtschaft soll Marketing mitfinanzieren

Zündende Ideen im Industriegebiet Lathen

Von Hans Brauer

Lathen.
Der demografische Wandel zwingt auch die Kommunen im Emsland, sich mit neuen Konzepten auf die Zukunft einzustellen. „Wir wollen und wir müssen wachsen, wenn wir die die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern wollen“, betonte Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber in der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Lathen, in der das neue Marketingkonzept der Samtgemeinde vorgestellt wurde.

Umgeben von de jeweils deutlich größeren Nachbarn Haren (20 000 Einwohner), Dörpen und Sögel (jeweils 15 000 Einwohner) habe die Samtgemeinde Lathen mit rund 11 000 Einwohnern nur eine Chance, wenn man im gewerblich-industriellen Bereich weiter wachse. Neue Arbeitsplätze, so der SG-Bürgermeister, seien notwendig, um auch in Zukunft junge Menschen in der Gemeinde halten zu können. Mit der inzwischen sehr gut ausgebauten Infrastruktur und besonders mit dem Industriegebiet A 31 biete der Raum Lathen inzwischen auch hervorragende Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Betriebe bzw. die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Wirtschaftsecho - Inge Meyer e.K. - Quade-Foelke-Straße 6 - 26802 Moormerland
Tel.: 04954 - 8936-0 Fax: 04954 - 8936-29