
Von Gabriele Enderby
Wiesmoor.
Viele Unternehmen, die ihre Homepage selbst pflegen und den Internetnutzern sowohl Text und Bilder als auch Multimediadokumente zugänglich machen möchten, greifen auf ein Content-Management-System, kurz: „CMS“ zurück. CMS, zu deutsch etwa: „Inhaltsverwaltungssystem“, macht es dem Anwender möglich, auch ohne Programmierkenntnisse seine Webpräsenz selbst zu verwalten.
Bekannte Vertreter dieser CMS-Systeme (z.B. Typo3, Joomla) sind zwar kostenfrei aus dem Internet herunterladbar, aber leider sehr komplex und ohne entsprechende Kenntnisse nur schwer zu handhaben. Vor allem aber sind schnell Grenzen gesetzt, wenn es um gestalterische Freiheit und somit Umsetzung eines anspruchsvollen Designs geht.
Hier setzt die in Wiesmoor niedergelassene Firma twin.worx an: Sie hat ein Programm entwickelt, das für den Kunden leicht zu handhaben ist und alle Ansprüche an ein gehobenes Outfit der Webpräsenz eines Unternehmens erfüllt. Das Programm wird von der Softwareschmiede auf dem Webserver des Auftraggebers installiert. Nach einer kurzen Einweisung kann dieser seine Internetseiten selbst aktualisieren. Lange Zwangspausen des Auftraggebers sind somit passé.
Das Inhaltverwaltungsprogramm (CMS) stimmt twin.worx auf die individuellen Bedürfnisse des Auftraggebers ab: Er entscheidet, was er ändern möchte und wie er dies tut. „Der Nutzer wird so durchs Menü geführt, dass er nichts falsch machen kann“, versichert twin.worx-Inhaber Hendrik Ewert.
Ein Beispiel: Eine Gruppe von Hoteliers auf Borkum nutzt die CMS-Variante von twin.worx für ihr Internetportal. Dort wird ein Übernachtungsgast auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft anhand seiner Bedürfnisse durch das Programm geführt, bis er die passende Bleibe gefunden hat. Suchkriterien und Unterkünfte an sich können vom Auftraggeber beliebig bearbeitet bzw. erweitert werden. Der Internetauftritt der Hotelgruppe ist aus einem Guss und Teil des Corporate Designs.
Ein Wintergarten-Spezialist, der seine Homepage von twin.worx gestalten ließ und sie jetzt selbst verwaltet, bietet dort nicht nur allgemeine Informationen und Bilder an: im Fachkundenbereich können sich registrierte Nutzer Bohrschablonen, Bauanleitungen, Skizzen oder andere technische Daten herunterladen.
Alle Daten werden direkt auf dem Server des Auftraggebers verwaltet. Einsetzbar ist das Programm in allen Branchen – von Tourismus über Immobilien bis hin zur Dienstleistung und Einzelhandel.
Wie der Firmenname ahnen lässt, stecken hinter twin.worx zwei clevere Köpfe: Der von Hendrik Ewert, Medieninformatiker und Gründer des Wiesmoorer Unternehmens, und der von Industriedesigner Joachim Freese, twin.worx-Partner in Norden und Inhaber der Agentur formwerft. Beide teilen die Überzeugung, dass man „durch Zusammenarbeit Kunden generieren kann“, so Ewert. Während Ewerts Leidenschaft mehr dem Programmieren gilt, liegt der Schwerpunkt seines Partners im Design. Beide ergänzen sich prächtig und unterstützen sich gegenseitig durch positive Kritik: „Vier Augen sehen mehr als zwei“, schmunzelt Ewert.
Wer von twin.worx eine eindrucksvolle Homepage und das individuelle Inhaltverwaltungsprogramm erhalten will, muss mit einer Investition von rund 4.000 Euro rechnen.




