

Pipeline Bunde-Etzel: 61 Kilometer quer durch Ostfriesland
Von Désirée Warntjen
Bunde/Etzel/Hamburg.
Vor elf Monaten begann die Bunde-Etzel-Pipelinegesellschaft mbH & Co. KG (BEP) mit dem Bau der 61 Meter langen Erdgaspipeline, die vom niederländischen Oude/Statenzijl über Bunde zum Kavernengelände nach Etzel führt. Die bereits bestehenden Leitungen reichten nicht mehr aus, um weitere Speicher effektiv nutzen zu können. Deshalb erreichtet die BEP die zusätzliche Bunde-Etzel-Pipeline.
Auf der gesamten Baustrecke gibt es sechs befestigte Rohrlagerplätze, die so dicht neben der Trasse eingerichtet wurden, dass sie die Transportwege so kurz wie nur möglich halten. Nach Abschluss der Bauphase werden sämtliche Rohrlagerplätze wieder rückgebaut.
In Bunde und in Etzel werden Kopfstationen sowie Molchstationen errichtet. Entlang der Trasse wird es darüber hinaus drei Streckenschieberstationen gebe, die die sichere Absperrung der Leitungsabschnitte gewährleisten sollen. Im August 2009 leitete die BEP die ersten Vorbereitungen zur Unterquerung der Ems ein. Anfang 2010 folgten vorbereitende Arbeiten auf der Trasse: Rodungsarbeiten und Freiräumen der jeweiligen Gelände und die Herstellung der Baustraße entlang der Trasse. Im März konnte mit der Verlegung der Rohre begonnen werden. Da die Arbeiten entlang der Trasse durch verschiedene Gebiete führen, erfolgen die Bauarbeiten abschnittsweise. Die Pipeline durchquert die Gemeinden Friedeburg, Wiesmoor, Großefehn, Moormerland, Hesel und Bunde sowie die Stadt Leer. Die BEP hat mit einer umfassenden Aktionskampagne die Bevölkerung auf die Gefahren auf den Baustellen aufmerksam gemacht, unter anderem auch mit Plakaten und Postkarten, nachdem sowohl Kinder als auch Erwachsene trotz Absperrungen in Baustellengelände eingedrungen waren. Laut Auskunft der Gesellschaft werden die Hauptarbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sein und nahtlos schließen sich dann an die Verlegungsarbeiten die Wiederherstellungs- und Rekultivierungsmaßnahmen an.

Allzeit gute Fahrt und volle Plätze
Von Inge Meyer
Langeoog. Über Hunderte von Urlaubsgästen, Vertretern aus Wirtschaft und Politik sowie von den benachbarten Reedereien von Baltrum und Spiekeroog sowie aus Emden und Norddeich kamen zu der feierlichen Schiffsbesichtung der modernisierten Fahrgastschiffe „Langeoog III“ und „Langeoog IV“ Anfang Juni auf die Insel Langeoog. „Nach reiflicher Überlegung sind unsere Fahrgastschiffe Langeoog III und Langeoog IV sowie die Langeoog I liebevoll und modern renoviert worden. Für uns als Schiffahrt Langeoog ein guter Anlass, Sie heute hier nach Langeoog einzuladen“, hob Bürgermeister Hans Janssen gleich zu Beginn sein Ansprache vor den Gästen hervor.
Bei überwiegend trockenem Wetter konnten sich die Besucher an Bord einen Überblick verschaffen, wie komfortabel und modern sich die Fahrgastschiffe der Schiffahrt Langeoog nun präsentieren. Die „Langeoog III“ und „Langeoog IV“ stammen aus dem Jahre 1979 und sind für rund 900.000 Euro insgesamt umfangreich saniert worden. So präsentierten sich die Sitzgelegenheiten jetzt in modernen Farben wie capuccino und hellbraun, die sich mit dunklen Hölzern absetzen.
Kosten sind mit 6,5 Millionen Euro veranschlagt
Von Dieter Nannen
Neuharlingersiel
Neuharlingersiel soll noch attraktiver werden. Mit einer umfangreichen Baumaßnah-me will der Kurverein das touristische Angebot für die Gäste seiner etwa 400 Mitglie-der weiter verbessern. Der Verein plant die Neugestaltung des Kurhauses, des Meerwasser-Hallenbades und der Saunaanlagen. Diese Bereiche sollen einen groß-zügigen zentralen und lichtdurchfluteten Eingang von der Deichseite erhalten. Schwerpunkt der Baumaßnahme wird die Schaffung einer modernen Saunaland-schaft mit einem großzügigen und repräsentativen Außenbereich sein. Außerdem wird ein moderner Anwendungsbereich für Massagen, Bäder und kosmetische Be-handlungen entstehen.



