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Schiffswerft Diedrich GmbH & Co. KG sind in Gesprächen wegen
weiterem Neubau
Schiffswerft Diedrich GmbH & Co. KG sind in Gesprächen wegen weiterem Neubau

„Langeooger“ werden modernisiert – Neubau möglich

Von Inge Meyer

Moormerland-Oldersum. Für die Schiffswerft Diedrich GmbH & Co. KG war der Neubau eines Offshore-Versorgungsschiffes sozusagen eine Prämiere, denn die Reparaturwerft hatte viele Jahre lang keinen Neubau. „Nun stehen wir mit der Reederei Frisia und anderen Reedereien in Gesprächen, um einen weiteren Neubau unter Vertrag zu bekommen“, informiert Jens Schädler, Werftchef der Schiffswerft Diedrich GmbH & Co. KG.

15 Monate lang dauerte die Bauzeit der „Wind Force I“, ein Offshore-Schiff, welches im Juli letzten Jahres in Dienst gegangen ist. „Die Entscheidung über den Neubau eines weiteren Offshore-Schiffes kann noch in diesem Jahr erfolgen“, so der Diplom-Ingenieur Schädler weiter. Für die Oldersumer Schiffswerft war die „Wind Force I“ ein Auftragsvolumen in Höhe von rund vier Millionen Euro.

Nachdem das letzte Geschäftsjahr 2009 gut verlief, sind die Auftragsbücher jetzt auch wieder gut gefüllt. In dem Fahrgastschiff „Frisia VI“ ist ein neues Bugstrahlruder eingebaut und zwei Hilfsdieselmotoren ausgetauscht worden. Bereits Mitte Februar verliess das Frisia-Schiff die Diedrich Werft wieder in Richtung Norddeich. Bei dem Fahrgastschiff „Baltrum I“, das sich von Oktober bis März immer im Oldersumer Winterlager befindet, ist die Antriebsanlage erneuert worden. Außerdem sind die Antriebsaggregate ausgetauscht worden. „Gleich Anfang Januar ging es mit den Reparaturen wieder los“, informiert Schädler.

Chefanalyst Folker Hellmeyer sprach vor dem Nautischen Verein zu Emden
„Investitionszyklus springt im zweiten Halbjahr wieder an“
Chefanalyst Folker Hellmeyer sprach vor dem Nautischen Verein zu Emden„Investitionszyklus springt im zweiten Halbjahr wieder an“

Von Inge Meyer

Emden. „Mit zwei neuen Mitgliedern im Neuen Jahr sind nun 605 Mitglieder beim Nautischen Verein zu Emden“, teilte Frank Wessels, Vorsitzender des Nautischen Verein zu Emden, gleich zu Beginn der Veranstaltung mit. Er machte auf das Nautische Essen aufmerksam, dass am 19 März 2010 im Klub zum guten Endzweck stattfindet und zudem der niedersächsische Wirtschaftsminister Bode erwartet wird.

„Um Status, Krise & Konjunktur“ ging es bei dem Vortrag von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, der einen Ausblick für die Schifffahrtsbranche wagte. „In einer Krise ist immer ein hoher Anpassungsbedarf“, so Hellmeyer. Er selbst sei kein Freund von Interventionen, denn „Interventitionen sind nicht anderes als Finanzdrogen“. Und im dritten Jahr der Finanzkrise seien nach wie vor hohe Abschreibungen der amerikanischen Fed-Bank notwendig, um eine bessere Bankbilanz darzulegen.

Als klarer Favorit in der Finanzkrise geht für Hellmeyer China hervor, das trotz miserablen Ratings (A+ 20,7 Prozent) die beste und stabilste Wirtschaftsmacht sei. Im Vergleich zu China schneidet Deutschland mit einem AAA-Rating und 84,5 Prozent ab. „Ein kurzfristiger Erfolg am Kapitalmarkt ist der größte Nonsens, sondern nur die Langfristigkeit bringt den positiven Prozess“, betonte der Chefanalyst. „Und wenn wir unsere Hausaufgaben nicht machen, geht es nach dem Jahr 2013 in die nächste Krise“, hob er hervor.

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