

Von Karin Wessels-Kuipers
Aurich. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen steigt weiter. Für dieses Jahr erwartet der Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. (BDIU) rund 125.000 Verfahren; fast ein Fünftel mehr als noch in 2007. Dieser Trend gefährdet die Liquidität der betroffenen Gläubiger. Sie erhalten von ihren berechtigten Forderungen oft kein Cent mehr zurück, sobald ihr Schuldner in die Insolvenz geht.
Eine Verbesserung verspricht jetzt das neue Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG). Es erweitert die Kompetenzen von Inkassounternehmen. Diese dürfen ab Juli 2008 auch das gerichtliche Mahnverfahren durchführen. Bislang war dies Rechtsanwälten vorbehalten.
Gläubigerfreundlich ist hierbei die Tatsache, dass Inkassounternehmen für die Beantragung eines Vollstreckungsbescheides lediglich mit einer Pauschale von 25 € abrechnen dürfen; dies unabhängig von der Höhe der geltend gemachten Hauptforderung.
Von Inge Meyer
Westerstede.
In der derzeitigen Wirtschaftskrise wartet der Gläubiger oftmals länger auf sein Geld als ihm lieb ist. Auf diese Fälle hat sich die neu gegründete Kronos Inkasso GmbH, Dienstleister für das Forderungsmanagement mit Inkasso, spezialisiert. Kompetente Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung und die Erfahrung hochspezialisierter Anwälte bilden das Fundament des neuen Westersteder Unternehmens und garantieren ein reibungsloses Inkasso- und Forderungsmanagement für die Mandanten. „Gerade in der heutigen Finanzkrise kommt dem Forderungsmanagement eine besondere Bedeutung zu“, sagt Helmut Ahrens, Geschäftsführer der Kronos Inkasso GmbH.
Wachsende Überschuldung und sinkende Zahlungsmoral ihrer Kunden machen vielen Unternehmen das Leben schwer. Mit Blick auf die hohen Zahlungsausfälle müssen sich viele Unternehmen die Ineffizienz des eigenen Mahnwesens eingestehen.
Chronische Nicht-Zahler warten ganz ruhig auf die Konsequenzen, die ihre Gläubiger in Mahnungen androhen und bezahlen solange einfach nicht. Immer wieder fällt auf, dass Unternehmen noch zu viele Mahnungen schreiben und oftmals viele Monate nach Zahlungsfrist keine weiteren Schritte unternommen haben, um die Bezahlung ihrer Rechnung konsequent durchzusetzen.





