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Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis wird vergeben
Den Haag/Bunde. Ab sofort können sich innovative Unternehmen wieder mit ihren erfolgreichen Projekten für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis bewerben. Die renommierte Auszeichnung wird von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) in Den Haag vergeben. Sie zeichnet Unternehmen aus beiden Ländern aus, die sich im grenzüberschreitenden Geschäftsleben besonders hervorheben. Auszeichnungsfähig sind Leistungen, die einen deutsch-niederländischen Bezug haben und die darüber hinaus besonders innovativ sind eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erzielen einen besonderen wirtschaftlichen Impuls bewirken oder für einen besonderen unternehmerischen Erfolg stehen. Dazu zählen auch besondere Entwicklungen oder Verfahren. Auch erfolgreiche Marketingkampagnen können für den Preis in Betracht kommen.

Im vergangenen Jahr zeichnete die Handelskammer die deutsche Multi Development GmbH aus, ein Tochterunternehmen der niederländischen Multi Corporation aus Gouda. Weitere Nominierte waren die Unternehmen EnviroChemie, Optigrün International, die Modekette New Yorker sowie die Maschinenbauer Wendt, Bouman und Dieckmann. „Alle Unternehmen, die für den Preis in Betracht kommen, haben gemein, dass sie sich im grenzüberschreitenden Umfeld bewegen und gerade durch dieses internationale Engagement besondere Erfolge aufweisen”, sagt DNHK-Geschäftsführer Axel Gerberding.

Die Bewerbung ist bis zum Dienstag, 3. August 2010, bei der Handelskammer möglich. Ein Bewerbungsformular steht auf der Internetseite der DNHK, www.dnhk.org, zur Verfügung. Eine Jury der Handelskammer wird anschließend aus allen Bewerbern einzelne Kandidaten für den Preis nominieren. Die Wahl des Gewinners erfolgt online durch die Unternehmerschaft selbst. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt mehr als 2.500 Stimmen abgegeben. Im Oktober 2010 soll der neue Preisträger im Rahmen einer feierlichen Verleihung bekannt gegeben werden.

Niedersächsische Tourismusbranche hat Nachwuchssorgen
Hannover. Dass der demografische Wandel über kurz oder lang zu einem Fachkräftemangel führen wird, ist bekannt. Wie sehr es Niedersachsens Tourismusbranche bereits jetzt an Nachwuchs fehlt, bringt eine Sonderauswertung der NIHK-Saisonumfrage ans Licht. Die Ausbildungsbereitschaft in der Tourismusbranche ist hoch: 69 Prozent der befragten gastgewerblichen Betriebe bilden im laufenden Ausbildungsjahr aus, in der Touristik (Reisebüros und -veranstalter) liegt der Anteil bei 42 Prozent. Besonders das Gastgewerbe hat jedoch zunehmend Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. So melden 37 Prozent der ausbildenden gastgewerblichen Betriebe, dass sie weniger Bewerbungen erhalten haben als Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. 29 Prozent erhielten etwa gleich viele Bewerbungen wie Plätze vorhanden sind. Hier gilt auch das, was der DIHK bundesweit für alle Branchen herausgefunden hat: Immer weniger Bewerber bringen das nötige Handwerkszeug für den Start in die Ausbildung mit. Das ist für fast drei Viertel der Unternehmen das größte Ausbildungshemmnis.

Das bleibt nicht ohne Folgen: 37 Prozent der ausbildungswilligen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in Niedersachsen konnten nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Damit steht das Land noch einigermaßen gut da – im Bundesdurchschnitt liegt der Anteil bei über 40 Prozent, manche Länder sind noch deutlich stärker betroffen (z. B. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit mehr als 70 Prozent). In der Touristik ist das Nachwuchsproblem dagegen geringer. 71 Prozent der ausbildungswilligen Reiseveranstalter und Reisebüros haben mehr Bewerbungen erhalten als Stellen ausgeschrieben waren, nur 7 Prozent zählten weniger Bewerber als Ausbildungsplätze. Entsprechend konnten 83 Prozent der Unternehmen alle Ausbildungsplätze besetzen, bei nur 17 Prozent blieben Ausbildungsstellen offen.

Warsingsfehntjer schlossen Online-Studium gut ab
Moormerland-Warsingsfehn. Die Kundenberaterin Silvia Keiser (32) sowie Filialleiter Marcel Vischer (33) stehen ab sofort für noch mehr Beratungsservice der Oldenburgische Landesbank AG (OLB): Sie gehören zu den insgesamt 41 Mitarbeitern, die vor kurzem die Prüfung zum Versicherungsfachmann vor der IHK in Hamburg bestanden haben. Damit sind sie die ersten OLBer, die sich in einem sechsmonatigen Online-Studium umfangreiches Fachwissen rund um das Thema Versicherungen angeeignet haben. Dazu investierten die Absolventen wöchentlich rund zwölf Stunden ihrer Freizeit und überzeugten mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen. Dies ist umso bemerkenswerter, bedenkt man, dass die Durchfallquote in der theoretischen Prüfung bei rund 30 Prozent lag. In der OLB-Filiale Moormerland-Warsingsfehn steht Kundenberaterin Silvia Keiser den Kunden als qualifizierte Versicherungsfachfrau zur Verfügung. „Das Studium behandelte die ganze Bandbreite der Versicherungen und hat zudem die entsprechenden rechtlichen Grundlagen vermittelt“, erklärt Filialleiter Marcel Vischer. „Insbesondere in der Altersvorsorge werden die Kunden davon profitieren, dass unsere Versicherungsfachleute noch versierter und individueller beraten können.“

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